Viele Menschen bekommen bereits Beklemmungen, wenn sie das Wort `Hülsenfrüchte´ nur hören. Sie denken an die Linsensuppen ihrer Kindheit, die sie nur mit Mühe hinunterwürgen konnten. An in der Vergangenheit durchlittene Verdauungsprobleme nach dem Genuss von Bohnensuppen. An das leicht schmuddelige Image dieser Nahrungsmittel als `Arme-Leute-Essen´. An lustloses Herumstochern in einer braunen Brühe, in welcher sich irgendwie immer zu wenige Wurststückchen befanden.
Doch die Hülsenfrüchte, zu denen
u. a. Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Klee, Lupinen, und Sojabohnen gehören, tragen ihren Ruf als freudlose Nahrung asketischer Genussfeinde völlig zu Unrecht. In Wirklichkeit gibt es kaum ein Nahrungsmittel, welches so abwechslungsreich zuzubereiten und der Gesundheit so zuträglich ist wie die Hülsenfrüchte.
Wer Hülsenfrüchte zur Grundlage seiner Ernährung macht (und das ohne die Zugabe großer Mengen Fett in Form von Würstchen, Speck oder Schmalz), dessen Gewichtsprobleme werden über kurz oder lang der Vergangenheit angehören.
Der Verzehr großer Mengen Fleisches verursacht nicht nur schwerwiegende Gesundheitsprobleme, sondern ist angesichts wachsender Weltbevölkerung eine Ernährungsweise, welche zum Hunger in den ärmeren Ländern beiträgt. Schon heute konkurriert das Schlachtvieh der reichen Länder mit den Armen der Welt um Nahrung. Riesige Mengen von Treibhausgasen und Gülle, erzeugt durch die Intensivtierhaltung der reichen Länder, tun ihr Übriges, die Einschränkung des Fleischverzehrs nicht nur wünschenswert sondern sogar notwendig zu machen.
Was aber soll als Ersatz dafür gelten? Jeder Mensch, der sein regelmäßiges Steak gewöhnt ist, kennt dieses nagende Gefühl, welches ihn beschleicht, wenn er versucht, ein Reis-und-Gemüsegericht zu seiner Hauptmahlzeit zu machen. Irgendetwas fehlt einfach, nicht wahr?
Und dies ist der Zeitpunkt für...HÜLSENFRÜCHTE!
Richtig zubereitet bilden sie nicht nur eine sättigende, sondern vor allem auch schmackhafte Nahrung. Und wenn man sich erst an ihren häufigen Verzehr gewöhnt hat, gehören auch die damit verbundenen Verdauungsprobleme der Vergangenheit an.
Beginnen wir mit einigen Fakten:
Zitat: Die Hülsenfrucht ist der Fruchttyp, der den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae) eigen ist. Sie ist eine Streufrucht, die nur aus einem Fruchtblatt besteht und sich bei der Reife sowohl an der Bauchnaht als auch an der Rückennaht öffnet.
Im Laufe der Stammesgeschichte haben sich innerhalb der Hülsenfrüchtler mehrfach aus Hülsen Schließfrüchte entwickelt, wie etwa bei der Tamarinde, der Frucht des Tamarindenbaums (Tamarindus indica), oder beim Klee (Trifolium).
Die Hülse sieht oberflächlich der Schote ähnlich. Umgangssprachlich - und im botanischen Sinne falsch - werden deshalb oft die Hülsen von Bohnen, Erbsen und weiteren Hülsenfrüchtlern „Schoten“ genannt.
Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes und der großen Erträge auf kleinen Flächen sind Früchte und Samen der Hülsenfrüchtler fast weltweit ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Insbesondere bei fleischarmer oder vegetarischer Kost sind sie fast unverzichtbar. Aufgrund ihres niedrigen glykämischen Indexes durch die komplexen Kohlenhydrate können Hülsenfrüchte einen Beitrag zur Prävention des Diabetes mellitus bieten. Zitat Ende.
(Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.)
Auf dieser und den folgenden Seiten, welche sich im Aufbau befinden, möchte ich Ihnen eine große Sammlung von Infos und Rezepten zum Thema zur Verfügung stellen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Errichtung eines solchen Informationsportals einige Zeit in Anspruch nimmt, zumal ich das Portal zusammen mit meinen anderen Websites ganz alleine betreibe.
Sollten Sie auch ein Lieblingsrezept für die Zubereitung von Hülsenfrüchten haben, so würde ich mich sehr freuen, wenn Sie es an dieser Stelle der Allgemeinheit zur Verfügung stellen könnten. Bitte beachten Sie in diesem Fall eventuell bestehendes Copyright, d.h., bitte nicht einfach aus einem Kochbuch abschreiben. Interessant sind vielmehr Ihre praktischen Erfahrungen bzw. Ihre persönlichen Zubereitungsarten. Ich freue mich auf Ihre Beiträge und bedanke mich im Voraus!
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